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Neuer Naturlehrpfad durch das eiszeitliche Erpetal

01.10.2014

Hoppegarten (MOZ) Mit einer Veranstaltung und einem gemeinsamen Rundgang wird am 11. Oktober der neue Naturlehrpfad durchs Erpetal zwischen Ravenstein und Heidemühle eröffnet.

 
Hier gibt es keine großen Berge, keine spektakulären Aussichtstürme, keine tiefen Schluchten oder abenteuerliche Höhlen. Dennoch hält das Erpetal zwischen Hoppegarten und der Berliner Stadtgrenze so manche Schönheit und manchen Aha-Effekt bereit. Das Naturschutzgebiet Erpetal liegt in einem nacheiszeitlich entstandenen Rinnensystem und durchzieht die Barnimplatte in Richtung Berliner Urstromtal, das in der letzten Eiszeit vor etwa 18 000 Jahren entstand. Das Erpetal ist in Grundmoränen eingebettet und hat sich heute zu einer schützenswerten vermoorten Talaue entwickelt. Es ist eines der wenigen erhaltenen Fließtäler im Randbereich von Berlin.

Hier leben der Gras- und Moorfrosch, die Knoblauch- und Wechselkröte sowie der Teichmolch bzw. die Wald- und Zauneidechse. Aber auch bedrohte Vögel wie Zwergtaucher, Eisvogel, Baumfalke oder Rotmilan sind in dem Gebiet zum Brüten oder auf Nahrungssuche zu finden. In der Erpe lebt zudem die gefährdete Fischart Hasel.

 

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